Beskiden

Die Beskiden sind ein etwa 600 km langer und 50-70 km breiter Bogen, der in Mähren (an der Mährischen Pforte) beginnt, sich oberhalb der Tatra zieht und in der Ukraine endet. Er bildet die Wasserscheide zwischen Zuflüssen der Oder und Weichsel nach Norden und dem Ostslowakischen Tiefland (Ungarischen Tiefland) nach Süden.
Heute werden vor allem die Mährisch-schlesischen Beskiden umgangsprachlich einfach als Beskiden bezeichnet. Dies ist ein Teil der Beskiden am nördlichen Teil
der Grenze zwischen Tschechien (genauer: Schlesien und Mähren) und der Slowakei. Es ist das Quellgebiet der Odra (Oder), zählt zu den westlichsten Ausläufern der Karpaten, und wird neuerdings auch wieder von aus der Slowakei gekommenen Bären und Wölfen besucht. Die Landschaft wird auch als Walachei (tschechisch: morav ske Valašsko) bezeichnet - nach ihren Bewohnern, den so genannten Walachen, die hier ab dem Ende des 15. Jahrhunderts über die nördliche (von ihnen bereits zum Teil besiedelte) Slowakei ankamen und ihren Namen und alte Kultur der Urheimat Walachei in heutigem Rumänien verdanken. Die typische walachische Volksarchitektur findet man noch in Rožnov pod Radhoštěm (Rosenau) und Velké Karlovice. Die Landschaft war unter Anderem die Heimat von Sigmund Freud, Gregor Mendel, Emil Zátopek, Leoš Janáček

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Gleich am Anfang ergaben sich Kontakte zum Herrn Daniel Kadlubiec, Professor für Ethnologie und Folkloristik in Ostrava, CZ. Damit auch zum renomiertem Tanz und Gesangverein Rovnica aus Ustron, einer sehr erfolgreichen Jugendgruppe in Bereich der Heimatvereine der CZ.
Zugleich bauen wir Kontakte zur schlesischen Diakonie mit Sitz in Tschechisch Teschen sowie zu anderen Verbänden, Einrichtungen und auch Menschen.

Konkrete Projekte, die von Stiftungsunterstützung und kreativen Engagements abhängig sind, sind im Aufbau.

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